Einzelhandelskonzepte

Der Einzelhandel in Deutschland ist durch Expansion, Konzentration und einen starken Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Die Kommunen sehen sich zunehmend Bauanfragen für großflächige Einzelhandelsansiedlungen an nicht integrierten Standorten ausgesetzt, die im Widerspruch zu einer gesunden Innenstadtentwicklung und einer wohnnahen Nahversorgung stehen. Die Regional- und Landesplanungsbehördern der Länder fordern zunehmend kommunale oder regionale Einzelhandelskonzepte, die die räumliche Verteilung des Einzelhandels in geordnete Bahnen lenken sollen.

isoplan-Marktforschung erarbeitet Einzelhandelskonzepte für Kommunen oder Kommunalverbände, die passgenau auf die Anforderungen der jeweiligen Landesplanung ausgerichtet sind. Die Konzeptentwicklung umfasst vier Arbeitsschritte:

  1. Bestandsaufnahme des Einzelhandelsbestands und der Kaufkraft im Einzugsbereich
  2. Analyse des Erweiterungspotenzials unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
  3. Standortbewertung und räumliches Einzelhandelskonzept
  4. Erarbeitung von Instrumenten für die Bauleitplanung (Abgrenzung zentraler Versorgungsbereiche, Erstellen von Sortimentslisten)

Auftretende Zielkonflikte werden aus neutraler gutachterlicher Sicht bewertet. Die Folgen unterschiedlicher räumlicher Lösungen werden als Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien und die Diskussion mit Nachbarkommunen und übergeordneten Stellen zusammengestellt. Auf Wunsch wird der Diskussionsprozess neutral moderiert.

isoplan-Marktforschung hat in den vergangenen Jahren unter anderem für folgende Städte und Gemeinden erfolgreich Einzelhandelskonzepte oder Bausteine dazu erarbeitet:

  • Gemeinde Hauenstein
  • Kreisstadt Neunkirchen/Saar
  • Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg
  • Stadt Bexbach
  • Verbandsgemeinde Maxdorf
  • Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach
  • Kreisstadt Homburg/Saar
  • Stadt Wadern
  • Stadt Merzig
  • Stadt Lebach