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Referenzen Stadtplanung
Inhaltlich hat sich isoplan-Marktforschung auf ressortübergreifende Stadtentwicklungskonzepte, städtebauliche Entwicklungskonzepte, integrierte Entwicklungskonzepte und Einzelhandelskonzepte spezialisiert. Es werden deutschlandweit Projekte angeboten; regionale Schwerpunkte der Referenzprojekte liegen in Reichweite der Bürostandorte in Südwestdeutschland (Saarland, Rheinland-Pfalz) und Berlin (Land Brandenburg).
Machbarkeitsstudie: Kleine Markthallen zur Vermarktung regionaler Produkte in Ostdeutschland
Auftraggeber: Bundesministeriums des Innern bzw. des Bundesministeriums für Verkehr, Bauwesen, Städtebau und Raumordnung (2009 - 2011)
In Kooperation mit dem Institut INIK (Cottbus) erarbeitete isoplan-Marktforschung eine Machbarkeitsstudie zum Aufbau kleiner Markthallen zur verbesserten Vermarktung regionaler Produkte in den Neuen Ländern. Ziel des Forschungsprojektes war es, am Beispiel der Städte Forst (Lausitz) und Eberswalde (beide im Bundesland Brandenburg) die ökonomische und städtebauliche Realisierbarkeit von Markthallen in den Stadtzentren kleinerer Städte Ostdeutschlands zu prüfen und entsprechende Modellvorhaben zu entwickeln. isoplan-Marktforschung analysierte die Nachfrage nach regionalen Produkten, die Affinität zu Wochenmärkten und Markthallen und das Umsatzpotenzial für dieses Vermarktungskonzept. Für einen potenziellen Betreiber wurden ein Finanzierungskonzept aufgestellt und Fördermöglichkeiten recherchiert. INIK bearbeitete die städtebaulichen und architektonischen Fragestellungen und begleitete die Beispielstädte und den potenziellen Betreiber auf dem Weg der konreten Strategieplanung und Standortsuche. (zur Studie )
Stadtteilentwicklungskonzept Saarbrücken-Burbach (Soziale Stadt und Stadtumbau West)
Auftraggeber: Landeshauptstadt Saarbrücken (2010), in Arge mit FIRU mbH, Kaiserslautern
Der Saarbrücker Stadtteil Burbach ist gekennzeichnet durch den Montanstrukturwandel. Seit über zehn Jahren werden städtebauliche und soziale Problemlagen mit Hilfe der Städtebauförderungsprogramme "Soziale Stadt" und "Stadtumbau West" angegangen. isopaln-Marktforschung und FIRU bewerteten 2010 die Ergebnisse und Wirkungen der bisher durchgeführten Projekte und analysierten den verbleibenden Handlungsbedarf. In enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt und dem Stadtteilmanager wurden neue Maßnahmen zur Überwindung der multiplen Problemlagen erarbeitet. (zum Stadtteilentwicklungskonzept Burbach )
Gemeindeentwicklungskonzept Wadern (Aktive Stadt- und Ortsteilzentren)
Auftraggeber: Stadt Wadern (2008 - 2010) (in Arge mit Prof. Markus Otto, INIK)
Das Mittelzentrum Wadern liegt im ländlichen Raum des Nordsaarlandes und wurde aus 24 Dörfern gebildet. Aufgabe des zweiteiligen Gemeindeentwicklungskonzeptes war es zum einen, ein Konzept für eine zukunftssichere und finanzierbare Versorgung der Stadtteile mit sozialer und Bildungsinfrastruktur auch bei abnehmender Bevölkerung zu erarbeiten und zum anderen, Maßnahmen für eine Stärkung der zentralörtlichen Funktionen des Ortskerns zu erarbeiten. Das Konzept wurde unter intensiver Beteiligung öffentlicher und privater Akteure vor Ort mit Unterstützung des Landes und des Bundes (Zentrenprogramm) erarbeitet. Erste Maßnahmen zur Aufwertung des Ortskerns werden 2011 umgesetzt. (zur Kurzfassung des Stadtentwicklungskonzepts )
Städtebauliches Entwicklungskonzept und teilräumliches Konzept "Baumwollspinnerei" St. Ingbert (Stadtumbau West)
Auftraggeber: Stadt St. Ingbert (2009 - 2011)
Die stark vom Strukturwandel der Montanindustrie geprägte Stadt St. Ingbert im Ballungsraum Saar revitalisiert mit Hilfe des Städtebauförderprogramms "Stadtumbau West" mehrere ehemals industriell genutzte Brachflächen. In einem gesamtstädtischen Teil wurden der städtebauliche und sozioökonomische Kontext auf gesamtstädtischer Ebene analysiert, Handlungsbedarfe festgestellt und Stadtumbaugebiete identifiziert. Das Teilräumliche Konzept für das Stadtumbaugebiet "Baumwollspinnerei" stellt aufbauend auf einer kleinräumigen städtebaulichen Bestandsaufnahme Konzeption und Einzelmaßnahmen zur Revitalisierung des denkmalgeschützten Industrieensembles "ehemalige Baumwollspinnerei" vor. Das Konzept ist Grundlage für eine Bezuschussung durch Bund und Land.
Integriertes Handlungskonzept Soziale Stadt Völklingen Wehrden und Innenstadt
Auftraggeber: Stadt Völklingen (2007 - 2009)
Die Mittelstadt Völklingen gehört seit der Schließung der früher dominierenden Völklinger Hütte zu den am stärksten vom Niedergang der Stahlindustrie geprägten Städten im Saarland. Der wirtschaftliche Wandel hinterließ sich gegenseitig überlagernde und verstärkende soziale und städtebauliche Missstände in fast allen Stadtteilen. Der besonders stark betroffene Stadtteil Wehrden und die vom Strukturwandel im Einzelhandel zusätzlich gezeichnete Innenstadt wurden daher in das Programm "Soziale Stadt" aufgenommen. Städtebauliche Problemlagen in der Innenstadt werden zudem mit Maßnahmen, die aus dem Programm Stadtumbau West gefördert werden, angegangen. isoplan-Marktforschung hat für beide Programme die Maßnahmenkonzepte fortgeschrieben und ein vertiefendes Konzept zur Anpassung der sozialen Infrastruktur im Stadtteil Wehrden erarbeitet. Im Vorfeld hat isoplan-Marktforschung eine Wohnungsmarktstudie für die Stadt Völklingen erarbeitet.
Städtebauliches Entwicklungskonzept Stadt Völklingen
Auftraggeber: Stadt Völklingen, 2007 (gesamtstädtischer Teil in Arge mit FIRU, Kaiserslautern) / 2009 (teilräumliches Konzept Innenstadt, in Arge mit Prof. Otto, INIK)
Im Rahmen der Argr mit FIRU hat isoplan-Marktforschung für das gesamtstädtische Konzept die kommunalen Handlungsfelder Bevölkerungs- und Sozialstruktur, Wohnungsmarkt, Wirtschaft und Einzelhandel für die Stadt Völklingen analysiert und eine Prognose der demografischen Entwicklung und eine kommunale Wohnungsmarktprognose berechnet. In enger Abstimmung mit der Stadt wurden Stadtumbaugebiete abgegrenzt. Für das Programmgebiet Innenstadt wurde das teilräumliche Konzept in Arge mit Prof. Markus Otto vom Institut INIK (Cottbus/Saarbrücken) mit zahlreichen städtebaulichen und sozialen Maßnahmen zur überwindung der starken städtebaulichen Brüche fortgeschrieben. (zum gesamtstädtischen Konzept )
Integriertes Handlungskonzept Soziale Stadt Losheim
Auftraggeber: Gemeinde Losheim (2003 und Fortschreibung 2007)
Mit der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzepts Soziale Stadt für Losheim wurde isoplan-Marktforschung im Januar 2006 beauftragt. Aufbauend auf einer Aktualisierung der sozioökonomischen und städtebaulichen Bestandsaufnahme und einer Evaluierung der bislang durchgeführten Projekte wurde in engem Austausch mit der Lenkungsgruppe „Soziale Stadt“ innerhalb der Gemeindeverwaltung die Programmstrategie überarbeitet, das Zielsystem angepasst und ein Maßnahmenkonzept für die verbleibende Programmlaufzeit erarbeitet. Nach wie vor ist es erforderlich, aufgrund der Überlagerung sozioökonomischer und städtebaulicher Problemlagen in dem Programmgebiet einen integrierten Ansatz zu verfolgen. (zur Fortschreibung 2007 )

